Über die Postleitzahl 56759
Kaisersesch im Landkreis Cochem-Zell ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde und trägt selbst gut ein Drittel der Fläche dieser Postleitzahl; um die Stadt herum liegen die Dörfer Kalenborn, Eppenberg, Laubach, Leienkaul, Landkern und Masburg.
Am Rand der Stadt, im Waldgebiet Langheck, ist die Trasse einer alten römischen Straße zwischen Andernach und Trier bis heute als „Römerwall“ zu erkennen. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg brannten französische Truppen den Ort 1689 fast vollständig nieder. Fast dreihundert Jahre später sollte im nahen Pommerbachtal eine Anlage zur Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen entstehen; die Pläne wurden 1982 nach neun Monaten fallengelassen, gebaut wurde stattdessen im bayerischen Wackersdorf. Wahrzeichen der Kaisersescher Pfarrkirche ist ihr schiefer Turm aus dem 14. Jahrhundert. In Kalenborn steht mit der „Dicken Eiche“ eine gut 450-jährige Stieleiche, an der am 3. Oktober traditionell ein Bobbycar-Rennen stattfindet. Laubachs Bewohner lebten jahrhundertelang vom Schieferabbau, urkundlich ab 1695 belegt; sein Ortsteil Leienkaul ist erst seit 2004 eine eigene Gemeinde und geht auf die Wallfahrt zum Kloster Maria Martental zurück.
Zu dieser PLZ zählen 4.818 Einwohnerinnen und Einwohner auf 25,9 km², das ergibt eine Dichte von 186 je Quadratkilometer.
An die Verbandsgemeinde grenzen unter anderem Ulmen, Uersfeld und Büchel; die Vorwahl der Umlandgemeinden lautet 02653.