Über die Postleitzahl 56766
Ulmen im Landkreis Cochem-Zell ist Verwaltungssitz seiner Verbandsgemeinde und liegt am Ostrand des Natur- und Geoparks Vulkaneifel, ungefähr auf halber Strecke zwischen Koblenz und Trier. Zur Stadt gehören die Stadtteile Meiserich, Vorpochten und Furth, umliegend liegen die Dörfer Auderath, Filz und Horperath im Landkreis Cochem-Zell sowie Berenbach bereits im Landkreis Vulkaneifel.
Geprägt wird der Ort von zwei erloschenen Vulkankratern: dem historischen Ortskern benachbarten Ulmener Maar, das als jüngster Vulkan nördlich der Alpen gilt, und dem Jungferweiher jenseits der Autobahn. Der Ulmener Ritter Heinrich zog Anfang des 13. Jahrhunderts mit dem vierten Kreuzzug nach Konstantinopel und brachte von dort ein Reliquiar mit Splittern des Heiligen Kreuzes mit, das heute im Dom zu Limburg aufbewahrt wird. Die Burg über dem Ort wurde im 19. Jahrhundert als Steinbruch genutzt, nachdem ein Großbrand 1831 fast den ganzen Ort vernichtet hatte – seither ist sie Ruine. Die 1376 verliehenen Stadtrechte gingen unter preußischer Verwaltung verloren und wurden Ulmen erst 2009 wieder zuerkannt.
Auf 43,5 km² entfallen 4.382 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 101 je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarn zählen Kaisersesch, Uersfeld und Lutzerath; die Vorwahl der Stadt ist 02676.