Über die Postleitzahl 56761
Namensgeberin dieser Postleitzahl ist Düngenheim, eine von zwölf Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch, die sich über weite Teile der Fläche verteilen – darunter Masburg, Kaifenheim, Gamlen, Hambuch, Müllenbach, Zettingen, Hauroth, Urmersbach, Eulgem und Brachtendorf. Ein schmaler Streifen reicht bis Monreal im Landkreis Mayen-Koblenz, wo oberhalb des Elztals die Ruinen der Löwen- und Philippsburg liegen.
Kaifenheim gehört mit einer Urkunde von 1005 zu den älteren Orten der Gegend; 1336 erhob der Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg es zur eigenständigen Pfarrei, vorher war es der Mutterkirche in Hambuch unterstellt. Hambuch selbst wird schon 866 erwähnt und teilte sich die Landesherrschaft im Mittelalter je zur Hälfte zwischen Kurtrier und Kurköln. In Düngenheim bestimmte lange der Schieferabbau das Leben der Bewohner; die Grundherrschaft lag beim Kloster Stuben, das seinen Besitz bereits 1179 durch einen eingesetzten Vogt verwalten ließ. Gamlen liegt fünf Kilometer östlich von Kaisersesch beidseits des Brohlbachs, unweit der Autobahn 48, die auf gut 800 Metern durch die Gemarkung führt.
6.522 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 59,6 km², das sind 110 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Polch, Kaisersesch und Binningen; die Vorwahl der meisten Dörfer lautet 02653.