Über die Postleitzahl 58285
Gevelsberg liegt im südlichen Ruhrgebiet im Übergang zu Sauerland und Bergischem Land und gehört zum Ennepe-Ruhr-Kreis; die Stadt entstand aus der früheren Bauerschaft Mylinghausen, die erstmals 1096 als Milinchusen urkundlich erwähnt wurde. Ihren heutigen Namen erhielt der Ort nach einem giebelförmigen Berg, den man bereits 1235 als Gyeuilberch beschrieb.
Im Stadtteil Silschede wurde vermutlich schon ab Mitte des 15. Jahrhunderts Steinkohle abgebaut, urkundlich belegt ist der Bergbau dort seit 1641; aus mehreren kleinen Zechen entwickelte sich später die Zeche Dachs & Grevelsloch mit dem Hauptförderschacht Rudolph. Auch in den Stadtteilen Berge und Asbeck, die wie Silschede bis 1969 eigenständige Gemeinden waren, prägten über Jahrhunderte Landwirtschaft und Kleingewerbe das Bild.
Seit Juni 2021 betreibt ein Kunstsammler in der ehemaligen Friedenskirche die Kunsthalle Gevelsberg mit mehreren Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im Jahr. Zu den Baudenkmälern der Stadt zählt unter anderem das Gut Rocholz im Stadtteil Berge.
Auf 26,3 km² leben 29.665 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 1.128 je Quadratkilometer. Die Postleitzahlen 58135, 58256, 58300 und 58332 führen zu den Nachbarstädten Hagen, Ennepetal, Wetter und Schwelm.