Über die Postleitzahl 58300
Wetter (Ruhr) liegt im südöstlichen Ruhrgebiet am Fluss Ruhr; zum Stadtgebiet zählen Esborn, Grundschöttel, Wengern, Volmarstein und der historische Kern Alt-Wetter. Zwischen 1250 und 1274 errichteten die Grafen von der Mark hier die Burg Wetter als Gegenpol zur kurkölnischen Burg Volmarstein auf der anderen Ruhrseite, und 1355 erhielten Freiheit und Dorf das Freiheitsprivileg.
Wegen seiner engen Verbindung zu Friedrich Harkort und dessen Familie wird Wetter auch Harkortstadt genannt, was sich in Namen wie Harkortsee, Harkortberg und Harkortturm zeigt. Als 1923 fremde Truppen das Ruhrgebiet besetzten, blieb nur der nördlich der Ruhr liegende Teil, das heutige Alt-Wetter, davon betroffen; Volmarstein und Wengern südlich des Flusses blieben unbesetzt.
In Wengern erinnert das Henriette-Davidis-Museum an die dort geborene Kochbuchautorin, deren Werk „Man nehme…“ überregional bekannt wurde. Im westlich gelegenen Esborn wiederum zeugen zahlreiche ehemalige Zechen von einer langen Bergbaugeschichte; auch Grundschöttel, bis 1939 eine eigenständige Gemeinde, wurde bis ins 19. Jahrhundert bergbaulich geprägt.
Auf 31,4 km² leben 26.193 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 833 je Quadratkilometer. Als Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren dienen der Harkortsee und der bewaldete Harkortberg im Ardeygebirge.