Über die Postleitzahl 58456
Südwestlich der Wittener Innenstadt, linksseitig der Ruhr, deckt die Postleitzahl 58456 fast vollständig den Stadtteil Herbede ab, mit einem kleinen Anteil von Heven. Herbede wurde 851 erstmals als „Villa Herribeddiu“ urkundlich erwähnt und erhielt bereits 1032 mit St. Vitus eine Kirche, die zur Abtei Deutz gehörte. Ein 1683 gewährtes Marktrecht musste der Ort schon sechs Jahre später wieder abgeben, weil sich die Nachbarstädte Witten und Hattingen dagegen wehrten. Zur 1100-Jahr-Feier erhielt Herbede 1951 die Stadtrechte, ehe es 1975 nach Witten eingemeindet wurde. Im Ortsteil Vormholz veränderte der Bergbau im 19. Jahrhundert das Bild der einst bäuerlichen Siedlung grundlegend: Zwischen 1818 und 1889 vervielfachte sich die Zahl der dortigen Bewohner um mehr als das Sechsfache. Auch im benachbarten Muttental und im Hammertal, einer Kulturlandschaft zwischen Witten, Sprockhövel und Hattingen-Blankenstein, entstanden zahlreiche kleine Zechen.
11.678 Einwohnerinnen und Einwohner leben hier auf 22,2 km², das ergibt eine Dichte von 526 je Quadratkilometer.
Im Süden grenzt das Gebiet an Hattingen und Sprockhövel, im Westen an Wetter (Ruhr).