Über die Postleitzahl 58339
Die Hansestadt Breckerfeld liegt auf einem Höhenrücken im südöstlichsten Teil des Ruhrgebiets und ist von den kreisangehörigen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises die am weitesten südlich gelegene. Zu ihr gehören zahlreiche kleine Ortschaften wie Brenscheid, Epscheid, Windhagen und Königsheide.
Erstmals schriftlich erwähnt wird der Ort 1184 in einer Legende: Ein Müller namens Eppechinus soll sich an seinem Mühlradgetriebe schwer verletzt und um die Fürsprache des heiligen Anno gebeten haben, woraufhin seine Wunden heilten. Wichtigstes Handelsgut der Stadt wurde später der aus Raseneisenstein gewonnene Stahl, den Bauern und Waldschmiede in einfachen Rennöfen verhütteten.
Um 1390 begann man mit dem Bau einer Basilika, die als einzige spätgotische Basilika Westfalens gilt; von der spätmittelalterlichen Stadtmauer sind im historischen Ortskern noch große Teile erhalten. Der Wengeberg im Breckerfelder Stadtgebiet gilt zugleich als höchste Erhebung des gesamten Ruhrgebiets.
Auf 58,7 km² leben 8.805 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 150 je Quadratkilometer. Als Station des Jakobswegs nach Santiago de Compostela und staatlich anerkannter Erholungsort liegt Breckerfeld rund 17 Kilometer südlich von Hagen.