Über die Postleitzahl 61118
Bad Vilbel im hessischen Wetteraukreis liegt unmittelbar an der Nordgrenze von Frankfurt am Main und gilt als „Stadt der Quellen“ – über zwanzig Mineral- und Heilquellen entstanden hier im Lauf der Zeit, von denen heute noch der Brunnenbetrieb Hassia als eigenständiges Unternehmen besteht. Zu dieser Postleitzahl gehören die Kernstadt sowie die Stadtteile Gronau, Dortelweil, Massenheim und Heilsberg.
Schon in der Jungsteinzeit war das Gebiet besiedelt, später folgten Kelten, Germanen, Römer und Burgunden. Beim Bau der Main-Weser-Bahn im 19. Jahrhundert stieß man auf die Reste eines römischen Bades mit einem prächtigen Mosaik, dessen Original heute im Landesmuseum Darmstadt liegt, während eine Nachbildung im Kurpark zu sehen ist. Die Ruine der Burg Vilbel am Ufer der Nidda geht in ihren ältesten Teilen auf das 12. Jahrhundert zurück, und seit 1987 finden dort alljährlich die Burgfestspiele statt. Der Stadtteil Heilsberg wiederum entstand erst nach dem Zweiten Weltkrieg auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz und wurde nach Vertriebenen und Heimkehrern benannt, die dort eine neue Heimat fanden.
Auf 25,6 km² zählt dieses Gebiet 34.931 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 1.365 je Quadratkilometer entspricht. Richtung Süden grenzt Bad Vilbel an mehrere Frankfurter Postleitzahlen, im Osten liegt mit 61138 die Gemeinde Niederdorfelden und im Westen mit 61184 die Stadt Karben.