Über die Postleitzahl 61194
Durch Niddatal im Wetteraukreis fließt die Nidda, die der Stadt ihren Namen gibt. Diese Postleitzahl umfasst nahezu das gesamte Stadtgebiet mit den Stadtteilen Assenheim, Bönstadt, Ilbenstadt und Kaichen, historisch zu Oberhessen zählend.
Niddatal entstand 1970 durch den freiwilligen Zusammenschluss der Stadt Assenheim mit den Gemeinden Bönstadt und Ilbenstadt, 1971 kam noch Kaichen hinzu. In Ilbenstadt stiftete Graf Gottfried von Cappenberg 1123 ein Männer- und ein Frauenkloster – die älteste geistliche Niederlassung der Wetterau, die 1657 zur Abtei erhoben wurde. In Kaichen erinnert der „Steinerne Tisch“ als alter Gerichtsplatz an das mittelalterliche Freigericht, das als Blutgericht auch über Todesurteile entschied und zugleich als Berufungsgericht fungierte. In Bönstadt, erstmals 1184 erwähnt, steht seit 1326 eine später erweiterte Kirche, die einst dem Patronat des Prämonstratenserklosters Ober-Ilbenstadt unterstand.
9.905 Menschen leben auf 39,1 km², das entspricht 253 Einwohnern je Quadratkilometer. Der Bahnhof Assenheim bindet die Stadt an das Regionalnetz Richtung Friedberg, Gießen und Hanau an. Niddatal grenzt im Norden an Friedberg (61169), im Osten an Nidderau (61130) und Schöneck (61137) sowie im Westen an Karben (61184).