Über die Postleitzahl 65388
Westlich von Wiesbaden, an der Bäderstraße Taunus, liegt die Gemeinde Schlangenbad im Rheingau-Taunus-Kreis. Die Postleitzahl umfasst fast das gesamte Gemeindegebiet mit dem Kernort und den Ortsteilen Bärstadt, Niedergladbach, Hausen vor der Höhe, Obergladbach, Wambach und Georgenborn.
Schlangenbad gilt als das älteste anerkannte Heilbad Hessens: Seine Thermalquellen wurden bereits Mitte des 17. Jahrhunderts erschlossen, ein hölzerner Bau des Amtmanns von Hohenstein sicherte Ende des 17. Jahrhunderts eine der Quellen, und wenig später ließ der hessische Landgrafensohn Karl von Hessen-Kassel dort ein Badehaus errichten. Der namensgebende Ortsname geht auf die dort vorkommenden, ungiftigen Äskulapnattern zurück. Bärstadt, mit seiner schon im 6. bis 8. Jahrhundert erbauten Martinskirche der älteste Ortsteil, war Jahrhunderte lang Mittelpunkt eines Kirchspiels mit 15 umliegenden Dörfern. Georgenborn wiederum entstand erst 1694, als Fürst Georg August Samuel von Nassau-Idstein an einer Waldquelle zwölf Flüchtlingsfamilien aus der Kurpfalz ansiedelte.
Mit einem Kaufkraftindex von 131 Prozent zählt Schlangenbad zu den einkommensstärksten Gemeinden im Kreis. Auf 36,4 km² leben 6.095 Menschen, die Dichte liegt bei 168 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Gemeinde grenzt an Bad Schwalbach, Taunusstein, Wiesbaden, Eltville am Rhein und Oestrich-Winkel.