Über die Postleitzahl 65931
Sindlingen und Zeilsheim teilen sich den größten Teil dieser Postleitzahl im Frankfurter Westen fast hälftig, ein kleiner Rand gehört zu Unterliederbach.
Zeilsheim wurde wie die Stadt Frankfurt selbst 794 erstmals als eigenständiges Dorf Ciolfesheim erwähnt. Auf einer Wiese bei Zeilsheim wurde 1463 der sogenannte Friede von Zeilsheim geschlossen, der die jahrelange Mainzer Stiftsfehde beendete; ein Friedenskreuz am Ortsausgang erinnert bis heute daran. Als Wohnsiedlung im Gartenstadt-Stil entstand ab 1900 die sogenannte Kolonie, die als letzte noch komplett bestehende Arbeitersiedlung der einstigen Farbwerke Hoechst gilt.
In Sindlingen reichen die Siedlungsspuren bis in die Jungsteinzeit zurück; 1989 kam im alten Ortskern zudem eine römische Villa Rustica ans Licht. Von den nahen Farbwerken profitierte der Ort um 1900 mit einem spürbaren Bevölkerungswachstum, bevor er 1917 zunächst nach Höchst am Main und mit diesem 1928 nach Frankfurt eingemeindet wurde.
20.800 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf 9,3 km², das sind 2.228 je Quadratkilometer.