Über die Postleitzahl 65933
Den weit überwiegenden Teil dieser Postleitzahl nimmt der Frankfurter Stadtteil Griesheim nördlich des Mains ein, ergänzt um einen kleinen Anteil von Nied.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Griesheim um das Jahr 850 als Groezesheim, als die Reichsabtei Lorsch hier Acker- und Wiesenland sowie einen Hof besaß; im Jahr 965 taucht der Ort als Griegesheim erneut in einer Urkunde auf. Seit 1684 gehörte Griesheim zu Kurmainz, seitdem trägt der Stadtteil das Mainzer Rad in seinem Ortswappen. Zu Frankfurt am Main kam Griesheim, wie viele Westorte, erst 1928.
Schon in vorrömischer Zeit verliefen zwei Altstraßen durch das Gebiet, die Römer bauten sie später aus und legten eine weitere Heerstraße zum Kastell bei Groß-Gerau an; deren Verlauf lässt sich noch anhand von Funden im Griesheimer Wald nachvollziehen. Städtebaulich prägend war jedoch vor allem die Mainuferstraße, an der sich im Mittelalter Handwerker und Fischer ansiedelten.
Auf 4,9 km² entfallen 21.187 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 4.297 je Quadratkilometer.