Über die Postleitzahl 65934
Nied bildet fast vollständig diese kleine Postleitzahl im Frankfurter Westen, nur ein schmaler Rand reicht nach Höchst hinein.
Schon um 3000 vor Christus siedelten hier Menschen der Jungsteinzeit, später gab es eine keltische und germanische Besiedlung. Die eigentliche Geschichte des Ortsnamens beginnt mit den Chattenkriegen Kaiser Domitians im 1. Jahrhundert: Die Römer gründeten die nahe Civitas-Hauptstadt Nida und errichteten in Nied große Ziegeleien, die den gesamten Limes und die Wetterau mit Ziegeln versorgten. Nachgewiesen sind dabei Angehörige dreier römischer Legionen, außerdem sind Überreste einer römischen Brücke über die Nidda belegt. An diese Zeit erinnert bis heute der frühere Straßenname Römerstraße, das heutige Im Ziegelfeld.
Zu Frankfurt am Main kam Nied wie viele Westorte erst 1928. Höchst, mit dem die Postleitzahl einen kleinen Teil teilt, besaß dagegen schon seit 1355 eigene Stadtrechte und bildet bis heute das wirtschaftliche Zentrum des Frankfurter Westens.
18.809 Menschen leben hier auf 3,6 km², rechnerisch 5.277 je Quadratkilometer.