Über die Postleitzahl 66280
Sulzbach/Saar liegt im Saarkohlenwald zwischen Dudweiler und St. Ingbert und bildet zusammen mit seinen Stadtteilen praktisch die gesamte Postleitzahl 66280. Der Ortsname, abgeleitet vom durchfließenden Sulzbach, lässt keine genaue Datierung der Gründung zu; urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals 1346, doch die Besiedlungsgeschichte reicht vermutlich ins 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Über Jahrhunderte lebten die Bewohner von Kohlegräberei und, ab Mitte des 16. Jahrhunderts bis 1736, von einer Saline.
Ein ungewöhnliches Naturdenkmal liegt im Wald zwischen Sulzbach und Dudweiler: die Schlucht „Brennender Berg“, wo seit den 1660er Jahren ein oberflächennahes Kohleflöz schwelt. Johann Wolfgang von Goethe besuchte die Stelle 1770 und beschrieb sie später in seinen Lebenserinnerungen. Zu den Stadtteilen zählt Altenwald, wo 1765 die erste Kokerei Deutschlands entstand, sowie das nach dem preußischen Minister Ludwig Brefeld benannte Brefeld, in dessen Grube 1888 eine Schlagwetterexplosion 41 Bergleuten das Leben kostete. Heute prägen unter anderem das Knappschaftskrankenhaus, die Hydac-Gruppe und das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik die Wirtschaft des Ortes.
Auf 16,0 km² zählt die Postleitzahl 66280 16.444 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 1.027 je Quadratkilometer. Sie grenzt an Saarbrücken, Quierschied, Friedrichsthal, Sankt Ingbert und Spiesen-Elversberg.