Über die Postleitzahl 67127
Rödersheim-Gronau bildet die westlichste Ortsgemeinde des Rhein-Pfalz-Kreises und nimmt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ein, unmittelbar an der Grenze zum Landkreis Bad Dürkheim. Ihre heutige Form erhielt die Gemeinde erst 1969 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Orte Rödersheim und Alsheim-Gronau im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalreform; seit 1972 gehört sie der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim an. Mitten durch den Ort fließt der Stechgraben, der zunächst den Riedgraben und weiter nordöstlich den Kuhgraben aufnimmt.
Als Winzerort ist Rödersheim-Gronau Teil des Weinanbaugebiets Pfalz, mit der Einzellage Fuchsloch innerhalb der Großlage Deidesheimer Hofstück. Mehrere Objekte im Ort stehen unter Denkmalschutz, darunter zwei Kirchen unterschiedlicher Konfession, eine davon der Heilige Leo der Große geweiht. Eine Besonderheit ist das Sozialhistorische Zigarrenfabrikmuseum der Pfalz, das an die einstige Zigarrenherstellung in der Region erinnert. Die Kreisstraße 19 verbindet den Ort mit Hochdorf-Assenheim, weiter westlich stellt die Kreisstraße 20 die Verbindung nach Gönnheim und Meckenheim her.
Auf 8,2 km² leben 2.878 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 351 je Quadratkilometer. Nachbarn sind Dannstadt-Schauernheim, Hochdorf-Assenheim, Deidesheim und Meckenheim.