Über die Postleitzahl 67149
Meckenheim, zweitgrößte Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Deidesheim im Landkreis Bad Dürkheim, nimmt den größten Teil dieser Postleitzahl ein, ergänzt durch einen kleinen Anteil von Haßloch. Das fränkische Dorf entstand vermutlich im 5. Jahrhundert; 768 ist eine erste Schenkung nach Meckenheim an das Kloster Lorsch dokumentiert. 1287 kaufte Pfalzgraf Ludwig II. den Ort, der fortan zur Kurpfalz gehörte, ehe ihn die Leininger 1459/60 niederbrannten. Mit der Reformation wurde Meckenheim protestantisch, 1707 fiel die Kirche jedoch den Katholiken zu, und 1747/48 entstand die eigene protestantische Kirche. Der Dreißigjährige Krieg entvölkerte den Ort 1641 fast vollständig.
17 Objekte stehen heute unter Denkmalschutz, darunter beide 1748 errichteten Kirchen. Meckenheim ist Weinbaugemeinde mit den Lagen Linsenbusch, Neuberg und Spielberg, insgesamt bewirtschaften mehrere Dutzend Betriebe eine beachtliche Rebfläche. 1911 wurde die Lokalbahn von Ludwigshafen bis Meckenheim verlängert, der Betrieb hielt sich bis 1955. 1913 erhielt der Ort Stromanschluss, 1928 eine Wasserleitung, 1936 folgte der Bau der Obstmarkthalle.
Auf 15,1 km² leben 3.462 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 229 je Quadratkilometer. Nachbarn sind Rödersheim-Gronau, Hochdorf-Assenheim, Niederkirchen bei Deidesheim und Haßloch.