Über die Postleitzahl 71299
Eingebettet ins obere Grenzbachtal des Heckengäus, zwischen 390 und 496 Metern Höhe, liegt Wimsheim im Enzkreis, etwa 12 Kilometer südöstlich von Pforzheim. Die Postleitzahl 71299 gehört überwiegend zu dieser Gemeinde, ein kleiner Teil reicht auf das benachbarte Wurmberg.
Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1229 als Gut des Klosters Bebenhausen und kam 1232 an das Kloster Maulbronn. Im Dreißigjährigen Krieg brannte Wimsheim 1634 nieder, nur rund ein Dutzend Einwohner überlebten Pest und Hunger jener Zeit. Die heutige Michaelskirche entstand 1883 an alter Stelle unter Verwendung des spätmittelalterlichen Turms von 1514, nach Plänen des Architekten Robert von Reinhardt, von dem auch eine Kirche in der benachbarten Keplerstadt Weil der Stadt stammt; ihre Orgel stammt ursprünglich aus dem benachbarten Mönsheim. Auf dem Leimenbuckel steht mit dem 76 Meter hohen „Wimsheimer Spargel“ ein markanter Mobilfunkturm aus dem Jahr 1992. Mit dem Edelmetall-Aufbereiter C. Hafner hat ein größeres Unternehmen hier seinen Hauptsitz, ein 2022 auf 320 Prozent gesetzter Gewerbesteuerhebesatz macht die Gemeinde zu einer der steuerlich attraktivsten Deutschlands.
Auf 8,3 km² leben 2.817 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 338 Menschen je Quadratkilometer. Eine ursprünglich geplante Anschlussstelle an eine Autobahn Karlsruhe–Stuttgart wurde nie gebaut. Nachbarorte sind Friolzheim, Mönsheim, Pforzheim, Tiefenbronn und Wurmberg.