Über die Postleitzahl 75449
Etwa zehn Kilometer östlich von Pforzheim, auf dem Höhenzug „die Platte“ im Heckengäu, liegt die Gemeinde Wurmberg. Die Postleitzahl 75449 umfasst neben dem Hauptort auch den Ortsteil Neubärental und gehört zum Verwaltungsverband Heckengäu.
Gesichert urkundlich erwähnt ist Wurmberg erstmals 1221, als dort eine Kapelle errichtet wurde; in der Folge gelangte die Herrschaft über den Ort an das Kloster Maulbronn, mit dem Wurmberg 1504 an Württemberg kam. Ende des 17. Jahrhunderts siedelten sich protestantische Waldenser aus Italien in Wurmberg an. Neubärental entstand 1721 durch einen anderen Glaubensflüchtling: einen aus dem hohenzollerischen Bärenthal stammenden Theologen, der mit mehreren Familien den katholischen Glauben gegen den protestantischen eingetauscht hatte und deshalb seine Heimat verlassen musste. Bis heute pflegen alle Orte namens Bärent(h)al ein gemeinsames „Eurobärenthalertreffen“. Ende April 1945 zerstörte Beschuss durch französische Soldaten ein Drittel der Gebäude in Wurmberg, im Juli 1968 traf ein Tornado besonders Neubärental.
Wurmberg zählt 3.214 Einwohnerinnen und Einwohner auf 7,1 km², das entspricht 456 Einwohnern je Quadratkilometer. Mit der 2007 eröffneten Anschlussstelle Pforzheim-Süd an der Bundesautobahn 8 bei Neubärental besteht direkter Autobahnanschluss, zu den Nachbarn zählen Niefern-Öschelbronn, Wiernsheim und Pforzheim.