Über die Postleitzahl 71404
Nordöstlich von Waiblingen am Rand des Remstals liegt die Gemeinde Korb, die den größten Teil der Postleitzahl 71404 bildet; ein kleinerer Abschnitt im Süden gehört bereits zu Waiblingen und umfasst einen schmalen Streifen des Waiblinger Stadtteils Beinstein. Korb selbst wurde 1270 erstmals urkundlich erwähnt, doch Funde aus dem Steinzeitmuseum in Korb-Kleinheppach belegen Besiedlung schon aus der mittleren Altsteinzeit, vor vielen Jahrzehntausenden.
Der historische Ortskern von Korb wird von der 1832 erbauten evangelischen Kirche geprägt, die den Turm ihres 1500 errichteten und nach einem Brand 1707 barock überformten Vorgängerbaus übernommen hat. Über den Weinbergen erheben sich mit dem Korber Kopf, dem Kleinheppacher Kopf und dem Hörnleskopf drei Anhöhen, die über Wanderwege und einen geologischen Lehrpfad erschlossen sind. Der Ortsteil Kleinheppach entstand im 9. Jahrhundert gemeinsam mit dem heute zu Weinstadt gehörenden Großheppach als Ausbauort am Heppach-Bach und wurde 1535 nach der Reformation kirchliche Filiale von Großheppach; seit 2021 beherbergt sein Dorfgemeinschaftshaus das Steinzeitmuseum mit einer der größten privaten Fundsammlungen Baden-Württembergs.
Korb ist Weinbaugemeinde an der Großlage Kopf und liegt zugleich an der Württemberger Weinstraße. Überregional bekannt ist der Klett-Schulbuch-Verlag mit seinem Produktionsgebäude im Ort, außerdem sein Handballverein, der SC Korb, der 2015 mit seinem Frauenteam den Sprung in die dritte Liga schaffte.
Auf 12,0 km² leben 11.210 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 936 je Quadratkilometer. Über die Bundesstraße 14 und die Anschlussstelle Waiblingen-Nord/Korb ist die Gegend an das überregionale Straßennetz angebunden.