Über die Postleitzahl 71546
Am Südrand der Löwensteiner Berge im Rems-Murr-Kreis liegt die Gemeinde Aspach, die praktisch vollständig unter der Postleitzahl 71546 zusammengefasst ist. Ihren heutigen Zuschnitt erhielt sie erst 1972, als sich die vier bis dahin eigenständigen Orte Großaspach, Kleinaspach, Rietenau und Allmersbach am Weinberg zusammenschlossen; verwaltet wird die Gemeinde vom Ortsteil Großaspach aus.
Großaspach findet sich bereits im Lorscher Codex des 10. Jahrhunderts und gehörte im Lauf der Geschichte unter anderem den Grafen von Calw und von Löwenstein, ehe 1442 die Württemberger eine Ortshälfte erwarben. Kleinaspach reicht als klösterlicher Besitz sogar noch weiter zurück, ins 9. Jahrhundert unter dem Kloster Lorsch, wurde aber erst 1357 als eigener Ort erstmals genannt; noch im 19. Jahrhundert wurden dort die Rebsorten Silvaner und Elbling angebaut. In Rietenau bestand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zeitweise eine Wiedertäufer-Gemeinde, nachdem das Dorf zuvor jahrhundertelang zum Kloster Hirsau und dann zum Dominikanerinnenkloster Mariental in Steinheim gehört hatte.
In Großaspach zeugen die evangelische Pfarrkirche St. Juliana mit romanischem Turmunterstock und das fachwerkgeprägte Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert von der langen Ortsgeschichte. Bekannt ist Aspach heute vor allem als Heimat der SG Sonnenhof Großaspach, deren Fußballer mehrfach in der 3. Liga spielten und ihre Heimspiele in der WIRmachenDRUCK Arena austragen.
Auf 34,8 km² leben 8.367 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 241 je Quadratkilometer. Aspach gehört der Verwaltungsgemeinschaft Backnang an, dessen Kreisstadt östlich unter der 71522 liegt.