Über die Postleitzahl 72367
Auf dem Kleinen Heuberg, rund 707 Meter über dem Meeresspiegel und auf einem Ausläufer des westlichen Albvorlandes gelegen, findet sich der Ort Weilen unter den Rinnen; unmittelbar westlich davon türmt sich, steil und mehrere hundert Meter hoch, der Albtrauf auf. Ein kleiner Teil der Postleitzahl reicht in die Nachbarstadt Schömberg, beide gehören dem Verwaltungsverband Oberes Schlichemtal an.
Als Weiler wurde der Ort um 1113 erstmals genannt und gehörte zur vorderösterreichischen Grafschaft Oberhohenberg, ehe er 1805 württembergisch wurde. Am Altar der katholischen Kirche St. Nikolaus stehen Skulpturen eines nach dem Ort benannten, um 1530 tätigen Bildhauers, des sogenannten Meisters von Weilen. Am 20. September 1977 stürzten nahe dem Ort zwei amerikanische Kampfflugzeuge aus Spangdahlem ab; drei Piloten konnten sich retten, Captain John Mike Wertz kam beim Aufprall ums Leben. Namensgebend sind die Schluchten der Rinnen am Albtrauf mit dem Wasserfall des Mittelbaches und dem Wasserfall am Heidenschlössle, wo einst eine gleichnamige Burg stand.
606 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 3,1 km², das ergibt 197 je Quadratkilometer. Weilen unter den Rinnen grenzt an Schömberg und Ratshausen.