Über die Postleitzahl 72369
Zimmern unter der Burg liegt im Albvorland, dort wo der Zollernalbkreis nach Westen an den Landkreis Rottweil grenzt. Verborgen liegt das Dorf in einer Mulde, ein Stück nördlich des Albrandes; der Schwarzenbach fließt hindurch und mündet weiter westlich in die Schlichem.
Der Ortsname spiegelt eine bewegte Geschichte: Nach der ersten Erwähnung 1297 als Zimbern hieß der Ort zeitweise auch Zerbrochen Zimmern oder Brochenzimmern, bevor sich um 1600 die heutige Form Zimmern unter der Burg durchsetzte – benannt nach der abgegangenen Burg auf dem südwestlich gelegenen Burgstall. Die Ortsherrschaft wechselte mehrfach, unter anderem an die Herren von Ehingen, von Landenberg und von Stuben, ehe die Gemeinde das Rittergut 1833 selbst erwarb. Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus entstand 1894 bis 1896, die Kapelle Maria Königin baute Fridolin Schwarz mit seinen Söhnen als Dank für das Überleben des Zweiten Weltkriegs. Zimmern ist heute fast reine Wohnsitzgemeinde: Nur rund 20 Arbeitsplätze bietet der Ort selbst, die meisten Beschäftigten pendeln auswärts.
448 Menschen leben auf 5,0 km², das entspricht 89 Einwohnern je Quadratkilometer. Zimmern unter der Burg grenzt an Rosenfeld, Schömberg und Dautmergen.