Über die Postleitzahl 73107
Im geschützten Tal des namensgebenden Eschenbachs, am Fuß der Schwäbischen Alb rund sechs Kilometer von Göppingen entfernt, liegt der Hauptort dieser Postleitzahl, die sich zu gut der Hälfte auf die Gemeinde Eschenbach und zum übrigen Teil auf den nördlichen, dünner besiedelten Abschnitt der Nachbargemeinde Heiningen verteilt. Zu Eschenbach zählt neben dem Dorf noch der Weiler Lotenberg.
Der Name deutet auf einen Siedlungsplatz an einem mit Eschen bestandenen Bach hin; erste urkundliche Spuren führen aber nicht zum Ort selbst, sondern zu einer 1228 erwähnten, dem Apostel Petrus geweihten Wallfahrtskirche auf dem Lotenberg, die erst 1814 baufällig abgerissen wurde. Namentlich genannt wird Eschenbach erst 1379, und seit 1476 war der Ort über Jahrhunderte geteilt: Der größere Teil samt Iltishausen und Lotenberg unterstand den Freiherren von Liebenstein, ein kleinerer Anteil gehörte dem Kloster Adelberg und ging nach der Reformation an Württemberg über. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Eschenbach landwirtschaftlich geprägt, an das frühere Krautanbaugebiet erinnert bis heute das jährliche Krautfest.
Wirtschaftlich prägend ist der interkommunale Gewerbepark Voralb auf Eschenbacher Gemarkung, ein ausgedehntes Gebiet der Partner Göppingen, Heiningen und Eschenbach mit fast tausend Arbeitsplätzen. Auf 6,6 km² zählt das Gebiet 2.158 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 325 je Quadratkilometer. Durch Eschenbach führt zudem der Schwäbische-Alb-Radweg, der von Bad Boll über Dürnau kommend weiter über Schlat nach Süßen verläuft.