Über die Postleitzahl 73037
Im Norden und Osten von Göppingen liegen die Stadtbezirke der PLZ 73037: Hohenstaufen am Südhang des gleichnamigen Bergs, Maitis im äußersten Nordostzipfel des Stadtgebiets, Holzheim mit seinen Ortsteilen St. Gotthardt, Manzen und Ursenwang, ein größerer Teil der Kernstadt sowie ein schmaler Streifen der Gemeinde Eschenbach.
Hohenstaufen wurde 1206 erstmals erwähnt und ging aus dem Wirtschaftshof der Burg Hohenstaufen hervor, der Hausburg der staufischen Familie aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts; als Reichsdorf genoss der Ort besondere Privilegien, ehe er 1971 in die Kreisstadt eingegliedert wurde. Ein Dokumentationsraum zur staufischen Geschichte und die Barbarossakirche erinnern bis heute daran. Maitis wiederum entstand erst 1826 durch Ausgliederung aus Hohenstaufen und blieb bis zur Eingemeindung 1972 eine von Landwirtschaft geprägte, eigenständige Gemeinde im damaligen Landkreis Schwäbisch Gmünd.
Holzheim wird 1143 erstmals urkundlich genannt; sein Ortsteil St. Gotthardt hatte einen 1926 eröffneten Bahnhof der Voralbbahn, im Volksmund Boller Bähnle, an dem 1989 der Personenverkehr endete. Im benachbarten Manzen ließen sich 1921 die Stuttgarter Jura-Ölschiefer-Werke nieder, um aus dem dortigen Ölschiefer Schieferöl zu gewinnen. Ursenwang dagegen ist jung: Der erste Spatenstich für die Siedlung erfolgte 1962, ab 1964 wuchs sie durch starken Zuzug rasch zum einwohnerreichsten Ortsteil von Holzheim.
Auf 27,2 km² leben 16.025 Menschen, das entspricht 589 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Süßen, Eislingen, Wäschenbeuren und Schlat.