Über die Postleitzahl 73092
Heiningen liegt im Vorland der Schwäbischen Alb, etwa fünf Kilometer südlich der Kreisstadt Göppingen. Die Postleitzahl deckt fast die ganze Gemeinde ab; der örtliche Bach – auch Katzenbach genannt – sowie im Westen der Pfuhlbach fließen von hier aus nordwärts der Fils zu.
Urkundlich erstmals erwähnt ist der Ort 1228 unter dem Namen Huningen, belegt durch ein Schriftstück aus dem Archiv der Fürstabtei St. Gallen. 1634, im Zuge einer für Württemberg verlorenen Schlacht bei der Reichsstadt Nördlingen, plünderten und zerstörten kaiserliche Truppen den Ort im Dreißigjährigen Krieg, die Bevölkerung schrumpfte dabei und durch die Pest auf einen Bruchteil ihrer vorherigen Größe. Von der Zeit davor zeugt die evangelische Michaelskirche, deren gotisches Kirchenschiff 1398 mit Freskomalerei ausgestattet wurde, darunter eine seltene Darstellung der Kreuzannagelung.
Heute ist Heiningen an einem Industriegebiet mit mehreren mittelständischen Firmen sowie am benachbarten Gewerbepark Voralb beteiligt, der fast 1000 Arbeitsplätze bietet. Auf der Fläche von 9,3 km² leben 4.941 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 533 Einwohnern je Quadratkilometer. Über die Landesstraße 1217 ist der Ort mit Gammelshausen und Göppingen verbunden, die Anschlussstelle Aichelberg der A 8 liegt rund zehn Kilometer entfernt.