Über die Postleitzahl 73574
Iggingen liegt auf einem Höhenrücken zwischen Rems und Lein, rund zehn Kilometer von Schwäbisch Gmünd entfernt, und stellt fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 73574; ein kleiner Anteil gehört zur Nachbargemeinde Göggingen. Zur Gemeinde im Ostalbkreis zählen neben dem Hauptort die Weiler Brainkofen und Schönhardt.
Mit einer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 855 als „Ucchinga“ im Lorscher Codex gehört Iggingen zu den älter belegten Orten der Gegend; im Hochmittelalter war es im Besitz der Staufer und Teil des Herzogtums Schwaben. Von 1275 an regierte über das Dorf ein eigenes Ortsadelsgeschlecht, das bis zu seinem Aussterben Ende des 15. Jahrhunderts auf einer Burg in den heute so genannten Schlossäckern saß. Auf der Gemarkung des Ortsteils Brainkofen, urkundlich erstmals 1288 genannt, wurde ein Faustkeil aus der Altsteinzeit gefunden, dessen Alter auf etwa hunderttausend Jahre geschätzt wird; auch eiszeitliche Jäger und später die Kelten hinterließen dort Spuren.
Im Zuge der Mediatisierung wurde Iggingen Anfang des 19. Jahrhunderts württembergisch und dem Verwaltungsbezirk Gmünd unterstellt, 1938 kam es zum Landkreis Schwäbisch Gmünd und 1973 schließlich zum neuen Ostalbkreis. Die Bundesstraße 29 zwischen Waiblingen und Nördlingen bindet den Ort an das überregionale Straßennetz an.
Die Postleitzahl umfasst 11,4 km² mit 2.501 Einwohnerinnen und Einwohnern, das entspricht 220 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Leinzell und Heuchlingen.