Über die Postleitzahl 73571
Oberhalb der Lein, am südlichen Rand der Hochfläche der Frickenhofer Höhe und etwa zehn Kilometer nordöstlich von Schwäbisch Gmünd, liegt Göggingen. Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 73571 gehört zur Gemeinde Göggingen im Ostalbkreis, zu der neben dem Hauptort die Teilorte Horn und Mulfingen zählen.
Während Göggingen selbst erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt wird – eine später aufgetauchte Urkunde datiert seine Entstehung sogar auf 1265 –, ist der Teilort Mulfingen deutlich älter: Er erscheint bereits 783 unter dem Namen Muniolfinga. In Horn wiederum entstand 1762 auf den Ruinen einer älteren Burganlage ein Schloss; die Burg gehörte im 14. Jahrhundert der Familie Alfingen, ab 1486 den Herren von Horkheim, ehe sie 1806 an Württemberg fiel. Klöster wie Lorch und Gotteszell sowie die benachbarte Fürstpropstei und die Reichsstadt hatten einst Ländereien in und um Göggingen.
Die dem heiligen Nikolaus geweihte katholische Pfarrkirche entstand in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts, ihr Turm diente ursprünglich als Wehrturm; 1971 erhielt sie neue, von Gudrun Müsse-Florin gestaltete Glasfenster. Westlich des Ortes liegt mit dem Götzenbachsee ein kleines Hochwasserrückhaltebecken samt einem Irrgarten, unterhalb von Horn ein weiteres am Federbach.
Auf 11,3 km² zählt die Postleitzahl 2.454 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 217 je Quadratkilometer. Als Nachbarorte grenzen unter anderem Leinzell und Schechingen an.