Über die Postleitzahl 73579
Auf der Frickenhofer Höhe, einem Höhenrücken südlich des Kochers und nördlich von Schwäbisch Gmünd, liegt Schechingen und bildet praktisch die gesamte Fläche der Postleitzahl 73579. Zur Gemeinde im Ostalbkreis gehört seit 1931 auch der Ortsteil Leinweiler.
Das Ortsadelsgeschlecht derer von Schechingen wird 1289 erstmals genannt, seine Burg lag einst etwas abseits des alten Ortskerns, an einem heute verschwundenen Weiher. Ab 1435 gehörte der Ort den Grafen Adelmann von Adelmannsfelden, die mitten im Dorf ein Schloss bauen ließen. Über das Oberamt Aalen und den späteren Kreis Aalen gelangte Schechingen 1938 zum Landkreis Schwäbisch Gmünd und 1973 zum neuen Ostalbkreis.
Am 3. August 1978 zog ein Tornado der Stärke F3 eine rund 600 Meter lange Schneise durch den Ort und beschädigte etwa 70 Häuser, verletzte aber niemanden schwer. Wo heute das Freibad liegt, diente früher der Schlossgartenweiher als Feuersee; kurz vor Kriegsende 1945 wurden dort aus Furcht vor den anrückenden amerikanischen Soldaten Waffen und Munition versenkt, bevor der See später zum Bad umgestaltet wurde. Seit 2003 wird der Dorfbrunnen zur Osterzeit als Osterbrunnen mit bemalten Ostereiern geschmückt und gilt als einer der größten seiner Art in Ostwürttemberg.
Auf 11,8 km² zählt die Postleitzahl 2.224 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 188 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Göggingen, Heuchlingen und Eschach.