Über die Postleitzahl 73569
Auf der Frickenhofer Höhe nördlich von Schwäbisch Gmünd liegen Eschach und, mit einem kleineren Anteil, Obergröningen – beide im Ostalbkreis und im Verwaltungsverband Leintal-Frickenhofer Höhe zusammengeschlossen. Funde aus der Mittel- und Jungsteinzeit, aus keltischer Zeit und von der alamannischen Landnahme im 8. Jahrhundert zeigen, dass die Gegend um Eschach zu den älteren Siedlungsräumen der Region zählt.
Grundherren in Eschach waren zunächst die Grafen von Öttingen, die ihre Rechte 1359 an die Herren von Hohenrechberg verkauften; daneben hatten unter anderem ein Kloster in Lorch und die benachbarte Reichsstadt hier Besitz, bis die Schenken von Limpurg bis 1586 den gesamten Ort erwarben. Obergröningen wird 1248 erstmals urkundlich genannt und kam 1436 ebenfalls an die Schenken von Limpurg; im Dreißigjährigen Krieg forderten Kämpfe und Seuchen dort so viele Opfer, dass 1635 rund hundert an der Pest Gestorbene in einem gemeinsamen Grab beigesetzt wurden.
Im Ortsteil Seifertshofen zeigt seit 1984 das Schwäbische Bauern- und Technikmuseum alte Traktoren, Militärfahrzeuge, Lokomotiven und Flugzeuge und beherbergt seit 2009 die Stahlbrücke der einstigen Bahnstrecke zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen. In Obergröningen weist die romanische Nikolauskirche aus dem 14. Jahrhundert mit ihrem Turm und den Schießscharten noch heute die Form einer Wehrkirche auf, in der die Dorfbewohner in Kriegszeiten Schutz suchten.
Die Postleitzahl erstreckt sich über 23,6 km² und zählt 2.216 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 94 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Göggingen und Schechingen.