Über die Postleitzahl 74575
Schrozberg bildet das nördlichste Ende des Landkreises Schwäbisch Hall und liegt dort, wo der Vorbach seinen Ursprung auf der Hohenloher Ebene hat. Die Postleitzahl umfasst nahezu das gesamte Stadtgebiet mit den Ortsteilen Spielbach, Leuzendorf, Riedbach, Schmalfelden, Ettenhausen und der einstigen Residenzstadt Bartenstein.
Schmalfelden gilt als älteste Siedlung im Stadtgebiet und wurde bereits 1033 als „Smalefelden“ erstmals urkundlich erwähnt, besiedelt war die Gegend aber schon im 2. Jahrhundert vor Christus. Schrozberg selbst erscheint erstmals 1249 in einer Urkunde. Bartenstein wurde 1234 erwähnt und war ab 1686 Residenzstadt der Grafschaft, später des Fürstentums Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein – als eine der kleinsten planmäßig angelegten Residenzstädte der Barockzeit steht ihr Ensemble aus Schloss und Stadtanlage heute unter Gesamtanlagenschutz. Der Stadtteil Riedbach hält einen kuriosen Rekord: Kein anderer Ort in Deutschland liegt weiter von der Küste entfernt. Der Weiler Windisch-Bockenfeld auf Leuzendorfer Gemarkung deutet mit seinem Namenszusatz auf eine frühmittelalterliche slawische Besiedlung hin. Im Schloss Schrozberg, das über mehrere Jahrhunderte gewachsen ist, sitzt heute die Stadtverwaltung, und seit 1950 findet dort alljährlich im Juli das Jacobifest statt, das an den seit 1488 abgehaltenen Simon-und-Juda-Markt anknüpft.
Auf 104,9 km² zählt die Postleitzahl 5.702 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 54 je Quadratkilometer. Am Bahnhof Schrozberg an der Strecke Crailsheim–Königshofen hält stündlich ein Zug in beide Richtungen, und im Ortsteil Schrozberg ist das Automobilzulieferunternehmen Nedschroef mit einem Produktionsstandort für Muttern vertreten.