Über die Postleitzahl 74597
Rund zehn Kilometer südlich von Crailsheim liegt Stimpfach im Hohenloher Land, an der Grenze zwischen den Waldbergen im Süden und der Frankenhöhe im Osten, und stellt den weitaus größten Teil dieser Postleitzahl. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Weipertshofen und Rechenberg, dazu ein kleiner Anteil der Gemeinde Jagstzell im Ostalbkreis mit dem Weiler Riegersheim.
Stimpfach wurde 1024 erstmals urkundlich erwähnt. Nach mehreren Vorbesitzern, darunter den Herren von Lohr, gelangte der Ort 1608 ganz in die Hand der Fürstpropstei Ellwangen. Der Ortsteil Rechenberg trägt den Namen der gleichnamigen Burg, die vor 1227 erbaut wurde und deren Ritter von Rechenberg bis 1405 als Dienstmannen der Grafen von Oettingen bezeugt sind, bevor die Herrschaft über mehrere Hände an die Adelmann von Adelmannsfelden kam. Weipertshofen wird erstmals 1348 als „Wiprechtzhoven“ erwähnt und war zunächst hohenlohisch, bevor Ansbach ab 1500 die Gemeindeherrschaft übernahm; die dortige spätgotische Pfarrkirche St. Georg, im Krieg in Schutt gelegt, erhielt Anfang der 1670er Jahre ihren heutigen Turm mit Fachwerkgeschoss. Erst 1975 kam Weipertshofen zusammen mit der Gemeinde Stimpfach vom Ostalbkreis zurück zum Landkreis Schwäbisch Hall.
Auf 33,9 km² zählt die Postleitzahl 3.047 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 90 je Quadratkilometer. Die Obere Jagstbahn durchquert die Gemeinde ohne eigenen Haltepunkt, und im Ortsteil Randenweiler sind mit der Fensterfabrik Gebr. Schneider und dem Süßwarenhersteller Hosta Schokolade zwei größere Unternehmen ansässig.