Über die Postleitzahl 74599
Zwischen Crailsheim und dem Hohenloher Kernland liegt die Gemeinde Wallhausen, am Rand der Hohenloher Ebene, wo die östlichen Ortsteile bereits an den Trauf der Frankenhöhe grenzen. Zur Gemeinde im Landkreis Schwäbisch Hall gehören neben Wallhausen selbst mit Hengstfeld und Michelbach an der Lücke zwei größere Ortsteile sowie Weiler wie Asbach, Roßbürg, Schainbach und Schönbronn.
Den Kern von Wallhausen bildete lange eine kleine Ortsadelsfamilie, die schon im 13. Jahrhundert nach Rothenburg ob der Tauber zog und dort Bürgerrecht erwarb – neuer Ortsadel ist danach nicht mehr belegt. Die Herrschaft wechselte danach mehrfach: über die Herren von Wollmershausen und das Fürstentum Ansbach kam der Ort 1810 schließlich an Württemberg. In Michelbach blieb die Synagoge 1938 von der Zerstörung verschont, obwohl im ganzen Land jüdische Gotteshäuser brannten; über Zwischenstationen als Lagerraum dient das Gebäude seit 1984 als Gedenk- und Begegnungsstätte zum jüdischen Leben in der Region. Unweit von Wallhausen versickert der Weidenbach über weite Strecken des Jahres im zerklüfteten Muschelkalk, ein selten zu beobachtendes Naturschauspiel.
Die 3.664 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 25,4 km² mit einer Dichte von 144 Einwohnern je Quadratkilometer. Durch Wallhausen führt eine Bahnstrecke nach Crailsheim und Aschaffenburg, und mit den Autobahnen A6 und A7 ist die Gegend auch über die Straße gut angebunden. Nachbarorte sind Rot am See, Satteldorf und Kirchberg an der Jagst.