Über die Postleitzahl 74743
Seckach liegt im Übergangsbereich zwischen Odenwald und Bauland, zwischen Adelsheim und Buchen, und wird vom gleichnamigen Bach durchquert, einem Zufluss der Jagst. Die heutige Gemeinde entstand 1972 aus dem Zusammenschluss von Seckach, Großeicholzheim und Zimmern, die zusammen die Postleitzahl bilden.
Erstmals erwähnt wird der Ort 788 im Lorscher Codex, Zimmern schon 782 als Zimbren. Über das Kloster Seligental und Kurmainz kam Seckach 1803 an das Fürstentum Leiningen und 1806 an Baden. Bekannt ist die Gemeinde heute als „Dorf der Skulpturen“: Seit 1987 lädt das Berliner Bildhauerehepaar Wagner befreundete Kollegen zu einem jährlichen Treffen ein, aus dem im Gemeindewald ein Skulpturenpark mit über 80 Arbeiten in Sandstein, Beton und Holz entstanden ist. Zur Gemarkung Seckach gehört auch das 1946 in der Nachkriegszeit gegründete Kinder- und Jugenddorf Klinge, das bis zu 180 junge Menschen ohne eigene Familie betreut. In Großeicholzheim zeugen mehrere Fundstellen von einer Besiedlung schon in römischer Zeit.
4.001 Menschen leben auf 27,8 km², das ergibt 144 Einwohner je Quadratkilometer. Der Bahnhof Seckach liegt an der Bahnstrecke Neckarelz–Osterburken und ist zugleich Umsteigepunkt zur Strecke nach Miltenberg. Nachbargemeinden sind Osterburken, Buchen, Adelsheim, Limbach und Schefflenz.