Über die Postleitzahl 76751
Jockgrim im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz trägt fast vollständig die Postleitzahl 76751. Die Gemeinde erhebt sich auf einem Sporn des Rheinhochufers, eingerahmt von Wörth am Rhein und Neupotz. Als Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde zählt der Ort zu den großen Gemeinden des Landkreises. Erstmals 1223 als Jochenheim erwähnt, war Jockgrim im Mittelalter im Besitz der Speyerer Fürstbischöfe, die dort zeitweise auch residierten.
Der Speyerer Bischof Nikolaus veranlasste 1390 den Bau der Burg Jockgrim; von der zugehörigen Stadtmauer sind Teile bis heute erhalten, während die übrigen Festungsanlagen 1793 von französischen Invasionstruppen geschleift wurden. Im ältesten erhaltenen Ortsteil, dem „Hinnerstädel“ um die Ludwigstraße, stehen Fachwerkhäuser, die zum Teil von Künstlern genutzt werden; alle zwei Jahre findet dort das Hinnerstädelfeschd statt. Reiche Tonvorkommen brachten dem Ort im 19. Jahrhundert durch die Dachziegelherstellung, eng verknüpft mit dem Familienunternehmen Ludowici, einen wirtschaftlichen Aufschwung. Seit 1995 richtet die örtliche Turn- und Sportgemeinschaft ein international beachtetes Stabhochsprung-Meeting aus.
Auf 12,6 km² Fläche zählt die PLZ 7.445 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 592 je Quadratkilometer. Im Westen grenzt der nördliche Ausläufer des Bienwalds an die Gemeinde, seit 2010 verbindet die elektrifizierte Stadtbahn Karlsruhe Jockgrim mit Germersheim und Wörth am Rhein.