Über die Postleitzahl 76777
Neupotz liegt im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz und gehört der Verbandsgemeinde Jockgrim an. Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl entfällt auf die Ortsgemeinde selbst, die gemessen an der Einwohnerzahl die kleinste innerhalb der Verbandsgemeinde ist.
Der Ort entstand nach 1535, als der Rhein bei einem Dammbruch das alte Fischerdorf Pfotz wegriss und die Bewohner an der westlichen Gemarkungsgrenze ein neues Dorf gründeten, das zunächst Neupfotz hieß. Erst 1935 wurde der Name amtlich zu Neupotz verkürzt. Bekannt ist Neupotz zudem für einen bedeutenden archäologischen Fund: Bei Ausgrabungen kamen die ältesten in Deutschland entdeckten Hufeisen zutage, datiert auf das Jahr 294 nach Christus und Teil eines der größten Hortfunde germanischer Beute aus einer römischen Villa. Die Stücke waren später in Ausstellungen in Speyer, Augsburg, Luxemburg und Bonn zu sehen. Die Gemeinde liegt wenige Kilometer westlich des Rheins an einem alten Flussmäander, umgeben von Auwald, der zeitweise überflutet wird; Teile der Gemarkung gehören zum Landschaftsschutzgebiet Pfälzische Rheinauen und werden vom Hochwasserpolder Wörth/Jockgrim genutzt.
Auf 7,8 km² kommen 1.889 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 243 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 549, die Buslinie 552 verbindet Neupotz mit Rheinzabern und Landau in der Pfalz. Zu den Nachbarorten zählen Wörth, Jockgrim, Rheinzabern und Leimersheim.