Über die Postleitzahl 76773
Kuhardt liegt in Rheinland-Pfalz im Landkreis Germersheim, auf dem Hochgestade im Dreieck zwischen Speyer, Landau und Karlsruhe – dort, wo das Gelände zur Rheinniederung hin abfällt. Die Postleitzahl 76773 umfasst nahezu die gesamte Ortsgemeinde, die zur Verbandsgemeinde Rülzheim gehört.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kuhardt im Jahr 1103, im selben Zug wie das nahe Kloster Hördt; ein Abtstab im Gemeindewappen erinnert bis heute an dessen frühere Grundherrschaft über den Ort. Lange gehörte der Ort zur Kurpfalz und unterstand von dort dem Oberamt Germersheim. Danach wechselte Kuhardt mehrfach die Zugehörigkeit – zur Französischen Republik, zu Österreich und schließlich 1816 zum Königreich Bayern, bevor der Ort nach dem Zweiten Weltkrieg zum neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz kam.
Unter Denkmalschutz steht in Kuhardt unter anderem die katholische Pfarrkirche St. Anna, und die alten Kastanienbäume entlang der Hauptstraße sind als Naturdenkmal ausgewiesen. Der örtliche Handballverein TSV Kuhardt 1920 war vor über anderthalb Jahrzehnten sogar für eine Saison in der Oberliga vertreten. Auf 4,9 km² leben 1.958 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 403 Einwohnern je Quadratkilometer.
Mitten durch den Ort fließt der Rottenbach, im Süden der Gemarkung verläuft der Scheidbach. Über die Landesstraßen 552 und 553 ist Kuhardt mit Landau in der Pfalz und Rheinzabern verbunden; Nachbargemeinden sind Rülzheim, Hördt und Leimersheim.