Über die Postleitzahl 78591
Durchhausen liegt auf der Baarhochebene im Schönbachtal, eingerahmt von den Zeugenbergen Lupfen und Hohenkarpfen, rund fünf Kilometer südöstlich von Trossingen. Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Trossingen im Landkreis Tuttlingen und besteht nur aus dem einen Dorf. Urkundlich erwähnt ist der Ort seit 1295, zunächst unter dem Namen Husen; erst im 16. Jahrhundert wandelte sich die Schreibweise zu Durchhausen. Funde legen jedoch eine Besiedlung schon zur Römerzeit nahe. Zwischen 1399 und 1602 wechselte das Dorf mehrfach den Besitzer, unter anderem an die Herren Bletz von Rothenstein und an einen Rottweiler Bürger.
Die originalgetreu nachgebaute Dorfschmiede Durchhausens steht heute im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, während die frühere St.-Otmars-Kirche mit Pfarrscheuer unter Denkmalschutz erhalten blieb. Zwischen 1978 und 1994 erhielt der Ortskern im Zuge einer umfassenden Sanierung ein modernes Gesicht. Über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist der mehrfache baden-württembergische Meistertitel des Fanfarenzugs sowie ein internationales Junioren-Fußballturnier, an dem schon Nachwuchsteams aus der Bundesliga teilnahmen. Landwirtschaftlich dominiert die Milchviehhaltung, während gut ein Drittel der Fläche mit Fichtenwald bedeckt ist.
In der PLZ 78591 leben 1.022 Einwohnerinnen und Einwohner auf 9,0 km², entsprechend 114 je Quadratkilometer. Fünf Kilometer entfernt liegt die Anschlussstelle Tuningen der A 81, Nachbarorte sind unter anderem Trossingen und Tuningen.