Über die Postleitzahl 78597
Irndorf, staatlich anerkannter Erholungsort auf dem Großen Heuberg, liegt am Steilhang zum Donautal im Naturpark Obere Donau und gehört zum Verwaltungsverband Donau-Heuberg im Landkreis Tuttlingen; ein kleiner Gebietsanteil reicht bis in die Gemeinde Beuron im benachbarten Landkreis Sigmaringen hinein. Gegründet wurde der Ort 1094 durch einen dem Kloster Beuron nahestehenden Adligen namens Ullrich von Urendorf, nach dem er zunächst Urendorf und später Ürendorf hieß.
Der Untergrund um Irndorf ist stark verkarstet, mit zahlreichen Dolinen und Senken; im Naturschutzgebiet Irrendorfer Hardt bildet sich in einer abflusslosen Mulde auf rund 900 Metern Höhe regelmäßig ein Kaltluftsee. Am Eichfelsen, einem über 70 Meter hohen Kalkfelsen gegenüber der Burg Wildenstein, öffnet sich der Blick hinüber zu Schloss Werenwag. Mit Unterstützung des Botanischen Gartens Tübingen entstand 1997/98 zudem der Irndorfer Felsengarten. Weit über die Region hinaus bekannt ist das seit 1978 jährlich ausgetragene Irndorfer Wettmähen, ein Sensenmähwettbewerb mit Teilnehmern unter anderem aus Frankreich und der Schweiz. Im Winter verbindet ein gemeinsames Loipennetz Irndorf mit den Nachbargemeinden Bärenthal, Nusplingen und Schwenningen.
In der PLZ 78597 leben 681 Menschen auf 14,5 km², das ergibt 47 je Quadratkilometer. Über die Vorwahl 07466 ist Irndorf erreichbar, Nachbarorte sind Nusplingen, Bärenthal und Beuron.