Über die Postleitzahl 79331
Teningen liegt am Rand der Vorbergzone des Schwarzwalds, rund drei Kilometer westlich von Emmendingen, und gehört zur gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft im Landkreis Emmendingen. Die Gemeinde umfasst neben dem Kernort die Ortsteile Nimburg mit Bottingen, Köndringen und Heimbach.
Unter dem Namen Deninga taucht der Ort 972 zum ersten Mal als Besitz des Klosters Einsiedeln in einer Urkunde auf; die Endung „-ingen“ verweist wie bei Köndringen und Bottingen auf eine alemannische Gründung im 5. oder 6. Jahrhundert. Nach mehreren Herrschaftswechseln – über die Grafen von Freiburg und die Markgrafen von Hachberg – kam Teningen 1415 an die Markgrafen von Baden, die zur Aufbewahrung ihrer Zehntabgaben die noch erhaltene Zehntscheuer errichten ließen. Zwischen 1770 und 1776 diente der Ort neben Bahlingen als Experimentierfeld für den Physiokratismus, eine damals neue Wirtschaftstheorie aus Frankreich. Bottingen wiederum ist urkundlich seit 1209 als Besitz des Klosters Tennenbach fassbar, das hier zwei Höfe besaß, bis weit ins 18. Jahrhundert hinein.
In der Emmendinger Straße dokumentiert die Hilla-von-Rebay-Erinnerungsstätte Leben und Werk der Künstlerin, die das Haus 1919 bezog. 11.600 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 37,8 km², das sind 307 je Quadratkilometer. Über Köndringen führt die Bundesstraße 3, und der Bahnhof dort bindet Teningen an die Rheintalbahn an. Nachbarorte sind unter anderem March, Vörstetten und Kenzingen.