Über die Postleitzahl 79618
Rheinfelden (Baden) ist nach Lörrach die zweitgrößte Stadt des gleichnamigen Landkreises und liegt unmittelbar an der Schweizer Grenze, dem gleichnamigen Rheinfelden im Kanton Aargau gegenüber. Die Postleitzahl 79618 umfasst nahezu die gesamte, weitläufige Stadt mit ihren zahlreichen eingemeindeten Stadtteilen: Kernstadt, Degerfelden, Minseln, Herten, Karsau, Adelhausen, Eichsel und Nordschwaben.
Die heutige Kernstadt war lange nur ein kleiner Uferstreifen der Schweizer Stadt Rheinfelden und wurde erst mit der Grenzziehung entlang des Rheins nach 1801 eigenständig. Prägend für die Entwicklung war 1894/98 der Bau eines der ersten bedeutenden Laufwasserkraftwerke Europas, das Ansiedlung von Seidenweberei, Aluminiumhütte und elektrochemischen Werken nach sich zog. Herten, größter Stadtteil nach Einwohnern, wurde bereits 807 als Harta erwähnt und 1973 eingemeindet; Degerfelden und Karsau, der zweitgrößte Stadtteil, folgten 1972 und 1974. Wahrzeichen der Stadt ist der 1898 bis 1899 erbaute, 35 Meter hohe Wasserturm, der seit 1993 das Narrenmuseum beherbergt.
Unter der Stadt liegt eine Salzlagerstätte, die die Grundlage der dortigen chemischen Industrie bildete. Auf dem Dinkelberg oberhalb der Kernstadt liegen die ländlicheren Stadtteile Adelhausen und Eichsel mit Aussicht bis zu Schwarzwald und Alpen. Auf 62,7 km² zählt die Postleitzahl 34.435 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 549 je Quadratkilometer.
Grenzübergänge verbinden die Stadt über die Bundesautobahn 861 und die Alte Rheinbrücke mit der Schweiz; Nachbargemeinden auf deutscher Seite sind unter anderem Inzlingen und Grenzach-Wyhlen mit der Postleitzahl 79639.