Über die Postleitzahl 79669
Zwischen Basel und dem Feldberg, auf einer Höhe von 415 bis 1300 Metern, liegt Zell im Wiesental als Mittelpunkt des sogenannten Zeller Berglandes im südlichsten Teil des Schwarzwalds. Die Postleitzahl 79669 vereint fast die gesamte Stadt mit ihren zahlreichen Ortsteilen wie Gresgen, Mambach, Adelsberg, Pfaffenberg, Atzenbach und Riedichen.
Gegründet wurde der Ort vermutlich um das Jahr 1000 als Mönchskolonie des Säckinger Fridolinsklosters und erstmals 1275 im Zehntbuch der Diözese Konstanz urkundlich erwähnt. Das Stadtrecht verlieh Großherzog Karl Friedrich 1810, verloren ging es 1935 durch eine Gemeindeordnung der Nationalsozialisten wieder. Wie im ganzen Wiesental setzte die Industrialisierung früh ein, und Zell war im 19. und 20. Jahrhundert ein wichtiger Standort der badischen Textilindustrie; heute ist der Automobilzulieferer Mahle mit rund 530 Beschäftigten größter Arbeitgeber am Ort. Die Zeller Fasnacht, erstmals 1627 erwähnt, gilt als das größte Volksfest der Stadt und lebt bis heute von Vogteien mit Namen wie Sunneland, Paradies oder Schwyz.
Der Ortsteil Gresgen, 1113 erstmals genannt, gehörte anders als die übrigen Zeller Ortsteile zur protestantischen Markgrafschaft Baden-Durlach statt zum katholischen Vorderösterreich. Mambach, talaufwärts an der Wiese gelegen, ist staatlich anerkannter Erholungsort. Auf 33,5 km² zählt die Postleitzahl 6.206 Einwohnerinnen und Einwohner, was 185 je Quadratkilometer entspricht.
Die Wiesentalbahn verbindet Zell mit Lörrach und Basel. Nachbargemeinden sind unter anderem Schopfheim, Hausen im Wiesental und Kleines Wiesental mit der Postleitzahl 79692.