Über die Postleitzahl 79875
Im Hotzenwald, auf der Westseite des Albtals, liegt die Gemeinde Dachsberg im Landkreis Waldshut, staatlich anerkannter Erholungsort und Mitglied des Verwaltungsverbands St. Blasien. Sie entstand erst 1971 durch den Zusammenschluss der Orte Urberg, Wilfingen, Wittenschwand und Wolpadingen und ist von terrassenartig nach Süden abfallenden Hochebenen geprägt.
Die Besiedlung ging im 11. Jahrhundert teils vom Kloster St. Blasien, teils von weltlichen Adelsgeschlechtern aus; die vielen kleinen Orte und Weiler der Gemeinde entstanden meist aus einzelnen Gehöften. Der Ortsteil Urberg ist urkundlich seit 1237 belegt, hier lässt sich Blei- und Silberbergbau bereits ab 1328 nachweisen; zum Schutz der Silbergrube am Ruprechtstollen stand einst die inzwischen verschwundene Burg Bildstein auf dem Bildsteinfluh. Durch die Ortschaft Wittenschwand verlief einst die Grenze zwischen dem nördlichen Gebiet unter der Herrschaft St. Blasiens und dem südlichen Teil, der Einung Wolpadingen der Grafschaft Hauenstein.
Heute zählt die Postleitzahl 1.313 Einwohnerinnen und Einwohner auf 35,4 km², das entspricht 37 je Quadratkilometer. Landwirtschaft spielt kaum noch eine Rolle, stattdessen prägen Handwerksbetriebe und eine beachtliche Zahl jährlicher Übernachtungen aus dem Tourismus die Wirtschaft; Dachsberg gehört seit 2012 der Tourismuskooperation Ferien Südschwarzwald an. Nachbarn sind St. Blasien, Albbruck und Görwihl.