Über die Postleitzahl 82276
Im Norden des Landkreises Fürstenfeldbruck, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf, liegt die Gemeinde Adelshofen. Zur Postleitzahl gehören neben dem namensgebenden Ort auch die Kirchdörfer Luttenwang und Nassenhausen, die beide schon im Frühmittelalter urkundlich fassbar sind: Nassenhausen wird 814 erstmals genannt, Luttenwang 858 im Zusammenhang mit einem Gütertausch des Bischofs von Freising.
Adelshofen selbst erscheint erstmals zwischen 1158 und 1162 als Adelungeshouen und war über Jahrhunderte eine geschlossene Hofmark der Grafen Fugger. Ein Fund aus dem Jahr 1986 – eine römische Reibschale aus dem 3. Jahrhundert – deutet auf eine ältere Besiedlung hin. Zur Ortsgeschichte gehört auch ein katholischer Schwesternorden, der von 1845 bis 2014 ein Kloster im ehemaligen Wohnhaus des Gutsverwalters unterhielt, bevor die Gemeinde das Areal übernahm. Wegen der guten Erträge aus dem Obstanbau wird Adelshofen mitunter als bayerisches Bozen bezeichnet.
1.869 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 13,3 km² Fläche, das entspricht 141 je km². Die Kfz-Kennzeichen der Region lauten FFB, die Vorwahl 08146. Nachbarn der PLZ sind unter anderem Jesenwang, Mammendorf und Moorenweis.