Über die Postleitzahl 82287
Westlich von München, an der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf beteiligt, liegt die Gemeinde Jesenwang. Neben dem Hauptort gehören die Weiler Bergkirchen und das Kirchdorf Pfaffenhofen zur Postleitzahl, das 1978 eingemeindet wurde.
Schon in der Gemarkung finden sich Spuren aus Mesolithikum, Neolithikum und der römischen Kaiserzeit, darunter ein Brandgräberfeld und ein Kalkbrennofen. Der Ort selbst wird 773 erstmals als Oasinwanc erwähnt, seine Pfarrei war seit 1314 dem Kloster Fürstenfeld inkorporiert. Etwas außerhalb steht die spätgotische Wallfahrtskirche St. Willibald. Ihre 1478 entstandene Flachdecke zählt mit hunderten gemalten Blumen und Sternen zu den bedeutendsten gotischen Deckenmalereien der Region. Nur in Jesenwang ist die Verehrung des heiligen Willibald als Viehpatron nachweisbar, worauf der alljährliche Willibald-Ritt zurückgeht, der seit einem Gelübde von 1712 durch die Kirche führt. Im Gemeindegebiet befinden sich zudem ein kleiner Flugplatz und eine Prüfanlage des TÜV Süd.
Die Fläche der PLZ beträgt 15,3 km², bewohnt von 1.617 Menschen – 106 je km². Fünf Regionalbuslinien und eine Ruftaxilinie erschließen den Ort. Nachbar-PLZ sind unter anderem Moorenweis, Adelshofen und Grafrath.