Über die Postleitzahl 82272
Moorenweis liegt im Westen des Landkreises Fürstenfeldbruck und wird bereits um 753 in einer Urkunde des Klosters Wessobrunn erstmals erwähnt, das bis zur Säkularisation 1803 der wichtigste Grundherr am Ort blieb. Die Gemeinde in ihrer heutigen Ausdehnung ist aus 15 Gemeindeteilen zusammengewachsen: 1972 kamen Dünzelbach, Eismerszell, Purk und Steinbach hinzu, 1978 folgte Grunertshofen.
Mehrere dieser Orte reichen als eigenständige Hofmarken bis ins Mittelalter zurück: Die Herren von Grunertshofen etwa waren im 12. Jahrhundert ein edelfreies Geschlecht, ehe der Ort um 1400 durch Heirat an die fränkischen Egloffsteins gelangte. Im Gemeindegebiet entspringt zudem die Maisach, ein Nebenfluss der Amper.
Einen eigenen Bahnanschluss hat Moorenweis nicht: Die nächstgelegenen Bahnhöfe der S-Bahn-Linie S4 liegen in den Nachbargemeinden Grafrath und Türkenfeld. Die Wirtschaft vor Ort ist bis heute von land- und forstwirtschaftlichen sowie mittelständischen Betrieben geprägt.
Auf 45,2 km² zählt die PLZ 82272 4.052 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 90 je Quadratkilometer. Durch den Ort führt die Staatsstraße 2054, ergänzt durch sechs Regionalbuslinien des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds.