Über die Postleitzahl 82405
Wessobrunn liegt im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und bildet mit der gleichnamigen Gemeinde fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl. Zu ihr gehören neben dem Hauptort Weiler und Dörfer wie Forst, Haid, Paterzell, Schlitten und Zellsee, die erst 1978 im Zuge der bayerischen Gebietsreform eingemeindet wurden.
Namensgebend war ursprünglich allein das Kloster Wessobrunn; das heutige Dorf hieß bis 1853 Gaispoint oder Geispoint, abgeleitet von einem eingezäunten Ziegenweideplatz. Bekannt wurde der Ort durch das Wessobrunner Gebet, das um 814 entstand und zu den ältesten deutschen Sprachdenkmälern mit christlichem Inhalt zählt, sowie durch die Wessobrunner Schule, aus der bedeutende Stuckateure des süddeutschen Barock hervorgingen. Von der einstigen romanischen Klosterkirche St. Peter steht heute noch der Glockenturm aus Tuffstein, den man im Volksmund grauer Herzog nennt.
In Wessobrunn leben 2.147 Menschen auf 50,9 km², das ergibt eine Dichte von 42 Einwohnern je Quadratkilometer. Auf rund 702 Metern Höhe gelegen, grenzt die Postleitzahl an Weilheim, Peißenberg und Hohenpeißenberg im Osten sowie an Rott und Peiting im Westen.