Über die Postleitzahl 83075
Am nördlichen Rand der Bayerischen Alpen, am Fuß des 1838 Meter hohen Wendelstein, liegt Bad Feilnbach im Landkreis Rosenheim. Die Gemeinde entstand 1966 aus dem Zusammenschluss von Feilnbach und Wiechs und wuchs später um Au bei Bad Aibling, Dettendorf und Litzldorf; den Namenszusatz „Bad“ trägt sie seit 1973. Erstmals erwähnt wurde der Ort bereits 980 als „Fulinpah“, benannt nach einem träge fließenden Bach – im Gegensatz zum wild strömenden Jenbach, der einem weiteren Ortsteil seinen Namen gab.
Grundlage für den Kurbetrieb sind die Moorvorkommen der Gegend, die seit dem 19. Jahrhundert genutzt werden; heute prägen mehrere Kur- und Rehabilitationskliniken den Ort, dazu Bade- und Heilärzte verschiedener Richtungen. In Bad Feilnbach verkehrt mit einer Spurweite von 1000 Millimetern die letzte noch betriebene Feldbahn im ehemaligen Torfwerk, ein Zeugnis der einstigen Moorwirtschaft. Von 1897 bis 1973 war der Ort zudem Endpunkt einer Lokalbahn nach Bad Aibling. In Litzldorf, dessen Name auf ein „kleines Dorf“ zurückgeht, wird ein Grundbesitz bereits 849 erwähnt. Wer die Gegend zu Fuß oder per Rad erkunden will, findet mit dem Bodensee-Königssee-Radweg und Wanderwegen ins Jenbachtal reichlich Gelegenheit.
Auf der Fläche von 57,3 km² zählt die Postleitzahl 8.169 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 143 je km². Zu den Nachbarorten zählen Rosenheim, Bad Aibling, Raubling und Brannenburg.