Über die Postleitzahl 83533
Edling liegt im Landkreis Rosenheim auf halbem Weg zwischen Ebersberg und Wasserburg am Inn, auf einer flachen Schotterebene, die der Inngletscher der letzten Eiszeit hinterlassen hat. Die Ebrach durchquert den Ort. Urkundlich erwähnt ist Edling seit 1041, als das Kloster Attel hier Besitz hatte; 1818 wurde daraus eine eigenständige politische Gemeinde.
Sein bekanntestes Wahrzeichen ist kein Bauwerk, sondern ein Stein: der „Stoa", ein gewaltiger Findling, der einst untermeerisch entstand und vor rund 15 Jahrtausenden vom eiszeitlichen Gletscher freigegeben wurde, aber lange unter Kies verborgen blieb, bis ihn Kiesabbauarbeiten zutage förderten. Zu groß zum Abtransport, wurde er zum Mittelpunkt eines Freilufttheaters: Der Kultur- und Heimatverein legte rundherum Steintreppen nach dem Vorbild antiker Amphitheater an, wo seither Open-Air-Aufführungen und Kinovorstellungen stattfinden. Die Pfarrkirche St. Cyriakus erhielt ihre barocke Ausstattung im frühen 19. Jahrhundert, das Langhaus wurde 1898 nach Plänen des Münchner Architekten Joseph Elsner neu errichtet. Der Bahnhof an der Strecke Grafing–Wasserburg, dem sogenannten Filzenexpress, wird stündlich bedient.
Mit 4.342 Einwohnerinnen und Einwohnern auf 20,0 km² zählt Edling 217 Menschen je Quadratkilometer. Zu den Nachbarn gehören Wasserburg am Inn, Pfaffing, Albaching und Soyen.