Über die Postleitzahl 83558
Maitenbeth im Landkreis Mühldorf am Inn bildet seit 1980 mit der Nachbargemeinde Rechtmehring eine Verwaltungsgemeinschaft. Der Gemeindeteil Etschloh wird bereits 977 erwähnt, der Hauptort selbst erst 1315 als Aetenpeth – ein Name, der sich vermutlich aus „Aeten", einer Ableitung von Agathe, und „beth" für Ruheplatz zusammensetzt und so viel wie Ruheplatz der heiligen Agathe bedeutet. Bis 1804 gehörte der Ort zur Freien Reichsgrafschaft Haag.
Die Pfarrkirche St. Agatha erhielt ihre heutige Form ab 1680 und wurde 1707 eingeweiht; 1940 schlug ein Blitz in den Kirchturm ein und brannte ihn völlig aus. Im Gemeindegebiet entspringt die Isen, ein Nebenfluss des Inn. Maitenbeth liegt an der stark befahrenen Bundesstraße 12 zwischen Lindau und Passau; südwestlich des Orts, im Großhaager Forst, steht einer von bundesweit sechs Radartürmen der Deutschen Flugsicherung zur Luftraumüberwachung, dessen Anlage einen Erfassungsradius von rund 270 Kilometern hat.
1.977 Menschen leben auf 30,9 km², das ergibt 64 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarn zählen Haag in Oberbayern, Albaching, Rechtmehring und Steinhöring.