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Unterreit im Landkreis Mühldorf am Inn trug von 1818 bis 1971 den Namen Elsbeth und bildet heute mit der Nachbargemeinde Gars am Inn eine Verwaltungsgemeinschaft. Das Gebiet gehörte einst zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Kling; ein Teil davon, das spätere Elsbeth, unterstand bis 1803 der Hofmark Mittergars, die dem Erzstift Salzburg gehörte. Mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 entstanden zunächst die drei eigenständigen Gemeinden Elsbeth, Grünthal und Wang.
Erst 1971 schlossen sie sich zur heutigen Gemeinde Unterreit zusammen, benannt nach einem im Mittelalter von den Grafen von Kling gerodeten Gebiet, das wegen seiner zentralen Lage zum Verwaltungssitz wurde; 1991 wurde dort der heutige Gebäudekomplex aus Rathaus, Bauhof und Feuerwehr eingeweiht. In Grünthal steht die gotische Pfarrkirche St. Andreas, im Ortsteil Oberreith lädt ein Wildfreizeitpark mit Waldseilgarten und einem 35 Meter hohen Aussichtsturm samt Seilrutsche zum Besuch ein. Die Gemeinde liegt überwiegend rechts des Inn, rund 55 Kilometer östlich von München.
1.704 Menschen leben auf 32,2 km², das entspricht 53 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Schnaitsee, Gars am Inn, Babensham und Soyen.